Posaunenregister

Die Posaune hat die gleiche Vorgeschichte wie die Trompete. Aus den großen Trompeten ("tromba" = "busine") entwickelte sich im 15. Jh. die Zugposaune, als man deren unteres Kniestück durch einen beweglichen Zug ersetzte, durch dessen Hin- und Herschieben ein stufenloses, chromatisches Spielen ermöglicht wurde.

 

Ihre Entwicklung endete eigentlich schon im 16. Jh., wo die Posaune bereits in fünf ver-schiedenen Größen gebaut und im Posaunenchor eingesetzt wurde.

 

Heute sind noch 3 Formen vorherrschend: Alt-, Tenor- und Bassposaune.

 

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Florian Henkes, Frank Thelen


Als Solo-, Melodie- oder auch Bassinstrument in der Sinfonie-, Jazz-, Blas- und Unterhaltungs-musik besitzt die Zugposaune hervorragende tonlich-technische Eigenschaften. So ist z.B. ein stufenloses "Glissando" ebenso möglich, wie die gesangliche Ausgestaltung des Klanges durch Vibrieren des Zuges.

 

Die überwiegend benutzte Tenorposaune (in "B") ist vor allem wegen dieser individuellen Eigenschaften zu einem beliebten Jazzinstrument geworden.

 

Die Ventilposaune wird heute nur noch selten benutzt.