Dorfgeschichte
Der geschichtlich belegte Ursprung der Gemeinde geht auf das Jahr 721 zurück. Dort wird Rommersheim zum ersten Mal in der latinisierten Form „Romairo villa“ (Heim des Romar) in einer Schenkungsurkunde aus dem Goldenen Buch der Abtei Prüm erwähnt.
Als Vorort der mittelalterlichen Grundherrschaft Prüm besaß Rommersheim im 7. Und 8. Jahrhundert auch öffentliche Funktionen.
Es war kirchlicher Mittelpunkt einer flächenmäßig großen Urpfarrei.
Im Jahre 861 verlieh König Lothar II. der Abtei Prüm das Recht, in Rommersheim einen Markt zu eröffnen und eine Münzstätte zu errichten. Der Rommersheimer Markt war der wohl älteste der Eifel. Die Märkte in jener Zeit waren fast die einzigen Stätten des Handels. Bis zum Übergang von der Natural- zur Geldwirtschaft wurde der Handel in Form von Warentausch vollzogen.
Zu Beginn des 13.Jahrhunderts hatte die Abtei den Oberhof, also das Hauptgericht ihres Territoriums hier in Rommersheim.
Durch die Vereinigung der Abtei mit dem Erzstifte Trier im Jahre 1576 verloren die Verträge ihre Bedeutung. Nach der Gerichtsreform von 1589 hörte das Gericht in Rommersheim auf.
Um 1600 sollen in Rommersheim bereits 25 Stockgüter (Bauernhöfe mit besonderen Rechten) bestanden haben.
Quelle: „Chronik der Pfarrei St. Maximin und der Gemeinden Giesdorf und Rommersheim“ & Ortsgemeinde Rommersheim




