Weg der sieben Kreuze
Obwohl Ellwerath seit jeher ein kleiner Ort mit nur wenigen Einwohnern ist, zeugen gleich sieben Wegekreuze auf seiner Gemarkung von einer tief verwurzelten Glaubenstradition. Errichtet zwischen den Jahren 1732 und 1901, erzählen sie von Hoffnung, Dankbarkeit, aber auch von Schmerz und Trauer – von den Beweggründen jener Menschen, die diese Kreuze einst aufstellen ließen.
Früher wurde der Weg der sieben Kreuze auch als Bittweg begangen. In stiller Andacht vertrauten die Menschen ihre Sorgen und Nöte den Heiligen an und suchten auf diesem Weg Trost und Zuversicht.
Start- und Zielpunkt des Wanderweges ist der Parkplatz an der K170, oberhalb von Ellwerath. Bereits hier steht das erste der sieben Wegekreuze, und von diesem Ort aus folgt man der Beschilderung mit dem Symbol des Kreuzes. Vom Parkplatz führt der Weg zunächst über die Kreisstraße in Richtung Ellwerath. Nach etwa 120 Metern erreicht man die Einmündung „Am Goldberg“. Hier lädt nicht nur das zweite Wegekreuz zum Verweilen ein, sondern auch ein beeindruckender Panoramablick über die Prümer Kalkmulde und das Nimstal.
Der Wanderweg folgt nun der Straße „Am Goldberg“. Nach rund 550 Metern passiert man ein weiteres Wegekreuz sowie einen gemütlichen Rastplatz – ideal für eine kurze Pause.
Weiter geht es in Richtung B51, die hier in einem Geländeeinschnitt verläuft. Noch vor Erreichen der Bundesstraße biegt man rechts auf einen Erdweg ab, der zur K192 führt. Nach dem Überqueren der Straße folgt man dem nun befestigten Weg weiter.
Ein sanfter Abstieg geht bald in eine etwas stärkere Steigung über. Der Weg führt an einer Unterführung vorbei, und stets den Wegweisern folgend erreicht man schließlich die Kreisstraße in Richtung Rommersheim – hier steht das nächste Kreuz.
Nach einem kurzen Stück entlang dieser Straße biegt der Wanderweg nach links auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg ab. An der nächsten Wegekreuzung, etwa 260 Meter von der Kreisstraße entfernt, bietet eine Ruhebank Gelegenheit zur Rast – mit weitem Blick in die Kalkmulde.
Der Weg führt nun nach rechts über einen unbefestigten Pfad. Am Ende dieses Weges biegt man erneut rechts ab und erreicht die ersten Häuser von Ellwerath. An der Kreisstraße wendet man sich nach rechts in Richtung Rommersheim. Am Ortsrand befindet sich ein liebevoll gepflegtes Kreuz sowie eine alte Linde, die als Naturdenkmal ausgewiesen ist.
Um die letzten beiden Kreuze zu erreichen, kehrt man ein Stück zurück in den Ort und folgt dem Gehweg entlang der Kreisstraße bis zur Fatima-Kapelle. Zwischen einem Privatweg und der Straße steht dort ein weiteres Wegekreuz.
Den Abschluss der Wanderung bildet ein Totengedenkkreuz aus dem Jahr 1732. Dafür überquert man die Kreisstraße erneut und folgt nochmals der Straße „Am Goldberg“. Wer dieser Straße und der Beschilderung des Wanderweges weiter folgt, gelangt zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.
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Hinweis
Ein Teil des Wanderweges verläuft über naturbelassene Wege. Besonders bei feuchter Witterung können diese Abschnitte rutschig und stellenweise matschig sein. Wir empfehlen daher dringend festes, trittsicheres Schuhwerk. Die angrenzenden Wald- und Wiesenflächen befinden sich in Privatbesitz und werden von Waldbauern sowie Landwirten aktiv bewirtschaftet. Bitte nehmen Sie Rücksicht und bleiben Sie auf den ausgeschilderten Wegen.
Wir wünschen Ihnen eine schöne und erholsame Wanderung!





