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Das Flügelhorn

Während in Frankreich das Posthorn durch Einbau von Ventilen zum Kornett (auch: Piston) umgewandelt wurde, entstand um 1830 in Österreich das Flügelhorn (auch Bügelhorn genannt), indem man das Signal- oder Klappenhorn mit Drehventilen ausstattete. In der Form, die mehrmals wechselte, ähnelt das Flügelhorn heute der Trompete. Die Geschichte der Trompeteninstrumente reicht weit zurück bis in die vorgeschichtliche Zeit der sogenannten Naturvölker, die bereits auf Tierhörnern und geraden hölzernen Röhren (Bambusröhren) Töne erzeugten. Ursprünglich von China ausgehend, ist die Trompete in der Antike als Kriegs- und Tempelinstrument im gesamten Mittelmeerraum verbreitet.

 

 flügelhorn_neu 

Petra Thelen-Jakobs, Martina Schmitz, Helmut Kickertz, Andrea Meutes, Luisa Henkes, Elke Hoffmann, Martina Arens


Sein Rohrwerk ist jedoch weit und konisch. Es gehört daher zu den weitmensurierten Blechblasinstrumenten.

 

Das meist trichterförmige Mundstück wird auf den im Mundrohr steckenden Stimmzug aufgesetzt. Sein Klang ist weicher und voller als der der Trompete. Es wird überwiegend in der Blasmusik als Melodieinstrument eingesetzt.

 

Die Grundstimmung ist B.